
Die deutsche Möbelfirma Wilkhahn ist ein Unternehmen mit einer langen Firmengeschichte, die bis in das Jahr 1907 zurückreicht. In diesem Jahr wurde die Stuhlfabrik von Friedrich Hahne und Christian Wilkening in Eimbeckhausen gegründet. Mit der Übernahme der Firma durch die Söhne der Gründer Fritz Hahne und Adolf Wilkening 1946 schlug die Firma durch die Nähe zu den Deutschen Werkstätten neue Wege in der Gestaltung ihrer Möbel ein. In Zusammenarbeit mit den Gestaltern Georg Leowald und Herbert Hirche entstanden damals schon Entwürfe, die sich wegen ihrer puristischen Formensprache und ihren innovativen Materialien nah am Puls der Zeit bewegten, sodass Wilkhahn in den 1950er Jahren zum Vorreiter im deutschen Produktdesign wurde. Als die wilden 60er Jahre anbrachen, entdeckten viele der jungen Designer der Ulmer Schule das aufstrebende, innovative Unternehmen für sich. Diese Zusammenarbeit hinterließ auch in der Produktgestaltung bei Wilkhahn Spuren, sodass man den Forderungen der jungen Designer nach langlebigen Produkten mit Ressourcen sparenden Einsatz nachkam. Heute arbeitet das Unternehmen mit vielfältigen Designern wie Hans Roericht, Stefan Diez oder mit der sich 1985 aus Wilkhahn herauskristallisierten Entwicklungsabteilung wiege zusammen.
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