Ludwig Mies van der Rohe zählt zu den bedeutendsten Architekten der Moderne. Der Architekt und Designer wurde 1886 in Aachen geboren und lernte an der Kunstgewerbeschule in Berlin und an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Nach kurzer Zeit bei dem Architekten Bruno Paul wechselte Mies van der Rohe in das Architekturbüro von Peter Behrens, wo er Walter Gropius und Le Corbusier begegnete. Mit dem Ende des Krieges arbeitete Ludwig Mies van der Rohe als selbstständiger Architekt und als Leiter der Architektengruppe der "Novembergruppe", die die Einflüsse der Novemberrevolution versuchte umzusetzen. mehr … zuklappen
Erste öffentliche Aufmerksamkeit wurde Mies van der Rohe mit dem Bau des Glashochhauses am Berliner Bahnhof an der Friedrichstraße zu Teil, als er die "Haut und Knochen Architektur" anwandte. Von diesem Bau an, arbeitet er an bedeutenden Projekten wie etwa der Stuttgarter Weißenhofsiedlung mit. 1930 zum Leiter des Bauhauses in Dessau berufen, leitete er diese bis zu deren Auflösung 1933 mit großem Enthusiasmus. Danach emigrierte er in die USA wo er am Armour Institute in Chicago lehrte und dieses 1939 mit dem Lewis Institute zum Illinois Institute of Technology zusammenführte. Während dieser Zeit optimierte er seine Stahlgitterbauten zu hochtechnisierten Konstruktionen mit großflächiger Verglasung. Die von ihm 1968 erbaute Nationalgalerie in Berlin zählt dabei zu den Höhepunkten der modernen Architektur. 1969 stirbt Ludwig Mies van der Rohe in Chicago.
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